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  #1  
Alt 28.04.2017, 17:04
Levina Levina ist offline
 
Beiträge: 36
Standard Erfahrungen

Hallo,

Ich würde so gerne von Euren Erfahrungen etwas profitieren.
Ich bin ULH, aber ungetestet, weil ich mir darin sehr sicher bin und mich auch an Situationen in der Kindheit erinnere in der meine "Beidhändigkeit" Thema war und an die aus meinem Umfeld gefundene "einfachste Lösung" die rechte Hand zu wählen auch.

Mein Sohn ist (getesteter) Linkshänder und wir haben (außer mir) keinen LH in der Familie bzw niemanden der sich darüber im Klaren ist (habe meine Mutter im Verdacht ).
Nachdem das Thema eigene Umschulung bereits vor ein paar Jahren auf meinem Tisch war, die Zeit aber mit zwei kleinen Kindern nicht die richtige war, ist es aktuell erneut hochgekommen und nun ist die richtige Zeit es anzugehen.

Anzugehen in dem Sinne, dass ich mich in Eurem Forum angemeldet habe, wieder Fachliteratur schmöker und mich beobachte. Durch Probleme mit dem rechten Handgelenk ist meine rechte Hand viel ruhig gestellt und ich schreibe mit links. Das geht ganz gut, auch wenn das Schriftbild halt krakelig ist. Aber in der Firma für meine eigenen Akten geht es gut genug.
Nun zu meiner Frage: kann es irgendwie auch zu schnell oder zu rund laufen oder ist das gerade die anfängliche Euphorie die hier gerade alles glatt laufen lässt?
Das Schreiben geht gut, ich kenne durch meinen Sohn die richtige Stifthaltung und Blattlage, in der Firma sind Maus und Telefon bereits seit ich denken kann auf links wegen der Überlastungsprobleme mit der rechten Hand (vielleicht nicht ohne Grund? ), spülbürste und Fön sind links und heute beim Bügeln habe ich instinktiv mit links gegriffen und hatte einen Knoten drin, weil ich falsch stand. Habe mich dann andersrum ans Brett gestellt und festgestellt, dass ich dann sogar noch besser in den Raum schauen kann und das Bügeln ging problemlos von der Hand.
Psychisch fühle ich mich seit der Entscheidung zur Umschulung befreit und angekommen. Meine Mutter hat oft gesagt ich sei so anders in vielem als sie und irgendwie fühle ich gerade, dass es tatsächlich so ist, dass ich halt "anders" nämlich links bin, dass anders aber nicht falsch ist.
Ich träume auch vermehrt und merke, dass sich einiges wandelt. Aber bisher positiv behaftet. Vielleicht ist das Einbildung, aber ich bin echt entspannter und gelassener und sehe auch irgendwie klarer (Einkaufliste, Hausarbeit, Termine etc).
Ich habe durch meinen Sohn Kontakt zu einer Linkshänder Beraterin und werde wenn nötig dort Termine machen.
Aber spricht etwas dagegen erstmal so weiter zu machen solange es keine Probleme oder Auffälligkeiten gibt?
Sorry, lang geworden.
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  #2  
Alt 29.04.2017, 14:39
Sara Sara ist offline
 
Beiträge: 67
Standard AW: Erfahrungen

Zitat:
Zitat von Levina Beitrag anzeigen
Vielleicht ist das Einbildung, aber ich bin echt entspannter und gelassener und sehe auch irgendwie klarer (Einkaufliste, Hausarbeit, Termine etc).

Hallo liebe Levina

Habe mir den einen Satz rausgepickt, weil mein Rat an dich wäre: lass den Gedanken mit "Vielleicht ist es ja nur Einbildung" .... Nee ... ... ist es eben nicht. An sich ist es ja schon merkwürdig, das man diesen Satz überhaupt denken muss. Aber man fühlt ja selbst etwas, und deine Erfahrungen, sind ähnlich den meinen. Schreibe seit 3/4 Jahr nur noch mit Links, Bügeln schon immer, auch vor der Umschulung. Ja und der Blickwinkel und einige "Stellungen" ändern sich tatsächlich, z.B. wenn man vor dem Herd steht und jegliches Kochwerkzeug in der linken Hand hält, die Position die man mit rechts innehatte, geht nicht mehr. Mich fasziniert es, dass es so ist. Und wenn mans mal zugelassen hat, sich selbst anzunehmen wie man ist, merkt man wie ungeschickt man rechts eigentlich ist. Viele Handgriffe wurden antrainiert, entsprechen aber nicht der Lockerheit von links.

Ich wünsche dir viel Freude beim weiter links agieren .... und alles Gute...
LG
Sara

Geändert von Sara (29.04.2017 um 15:00 Uhr).
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  #3  
Alt 03.05.2017, 07:09
Rikka Rikka ist offline
 
Beiträge: 605
Standard AW: Erfahrungen

Liebe Levina,
bislang wollte ich noch nicht antworten, weil ich erst so wenig Erfahrungen habe. Bis Februar diesen Jahres habe ich mir ehrlich gesagt nicht viele Gedanken um die Händigkeit gemacht. Ich wusste, dass ich viele Dinge mit links mache und dass ich als Kind auch mit links geschrieben habe, aber da ich kein "echter Linkshänder" war, der rechts "nicht konnte", war es für mich nie ein Thema. Zumal ich ja auch keine Kinder habe, da hätte das dann wieder Thema werden können.
Was mich endgültig überzeugt hat war, dass ich eine Fähigkeit festgestellt habe, die ich nur links habe, obgleich meine Rechte unendlich viel geübter ist: Spiegelschrift (die habe ich früher einmal probiert, aber mit rechts) kann ich nur mit links, da aber flüssig (Ich kann auch Spiegelschrift und "kopfstehende" Buchstaben lesen, aber ich habe immer gedacht, das läge eben daran, dass ich so viel lese).
Danach habe ich angefangen, Schreib- (Schwungübungen, "l"s aufrecht und umgekehrt, kleine Wellen) und Malübungen (vor allem Schraffuren, Strichstärke, Ausdruck, flüchtige Skizzen) zu machen. Dabei habe ich auch die Linke etwas trainiert, mit einem Stressball, den ich geknetet habe und mit dem ich (durch Werfen) auch die Reflexe in der Linken gut trainiert habe.
Leider habe ich dann (durch die Euphorie beflügelt) mit ein bisschen zu viel zugetraut (es hatte noch einen anderen Grund, aber das würde zu weit führen). Danach schmerzte der Arm, aber das Gefühl im Kopf war noch weit schlimmer. Also bin ich zurück auf Feld eins: Ganz wenige Schreibübungen (ich merke auch den Rückschritt, den ich gemacht habe, weil ich einige Zeit nicht üben konnte). Langsam male ich wieder und habe angefangen, einige Zeilen zu schreiben, aber vor allem mache ich wieder Schreibübungen. Nach einer Weile ist das Gefühl für den eigenen Körper besser und man merkt eher, was man sich zutrauen kann und was nicht. Aber es ist oft nicht ganz einfach...
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