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Rückschulung / Umschulung Schreibhandwechsel / unerkannte Linkshändigkeit

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  #21  
Alt 19.07.2017, 11:40
Detlef Detlef ist gerade online
 
Beiträge: 493
Standard AW: Zeitungsbeitrag: Zurück nach Hause in die Linkshändigk

Hey Mich.el,

ich schreib Dir ein anderes Mal zurück....mir ist grad nicht nach tippern

Bis dann, Detlef
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  #22  
Alt 29.07.2017, 19:00
Detlef Detlef ist gerade online
 
Beiträge: 493
Standard AW: Zeitungsbeitrag: Zurück nach Hause in die Linkshändigk

Zitat:
Zitat von Micha.el Beitrag anzeigen
Hallo Detlef,

dass man in der Psychiatrie wohl hauptsächlich umgeschulte Linkshänder, also auch, oder heute umso mehr, freiwillig, als Kinder, durch soziale Anpassungsprozesse Umgeschulte (schreibe ich hier explizit für Nichtforenmitglieder) findet, habe ich ja bereits an anderer Stelle bestätigt.
Diese Beobachtung habe ich 9/2012 gemacht, als ich eine nahestehende Person dort abholen mußte und deswegen einen Vormittag in der geschlossenen Abteilung verbracht habe.
Hmm, mag sein! Gibt jedenfalls insgesamt viel soziale Anpassung und nicht alle ist sinnvoll. Dazu Weiteres unten.

Zitat:
Mich selbst hatte man während meiner Bundeswehrzeit, 1974, in der sog. Grundausbildung, auch für ca. 2 Wochen in die "Geschlossene" gesteckt, weil ich mich bei der Ausbildung an technischen Gerätschaften nicht mehr konzentrieren konnte. ---Ich litt unter Schlafentzug, wegen der Schnarcherei der lieben sog. Kameraden, und mit seltsamen gruppendynamischen Methoden wollten man mich zuvor therapieren.
Danach war für den Rest meines Daseins meine sog. Paruresis (wer will kann's googeln) schlimmer den je.
Deine Wortwahl "gruppendynamisch" find ich gut! Weil ich glaub einfach, dass es unheimlich viele Leute gibt, die herzlich wenig reflektieren. Stichwort Bundeswehr: Ich selbst war da nicht, aber ich stelle mir vor: Entweder du machst da mit, oder du wirst mehr oder weniger einsam. So ist es ja in vielen Bereichen und erst Recht im Dorf.


Zitat:
Die Bibel: Ja, die Stelle mit links und rechts (Matthäus 25) hänge ich auch nicht so hoch.

---Nur leider hat hat man das in den letzten 2000 Jahren offenbar getan!

Durch das Sattler'sche Knotenbuch kam ich ja darauf bzw. sie schreibt es ja so.

Dr. Sattler hat recht, das Dürerbildnis mit Christus/Gott und den Bösen und Teufeln zur Linken in zahllosen Kirchen kann man weltweit bewundern.
Wichtig hier, wie schon mal gesagt, die Identifikation Mensch=Christus=Gott).
Bilder, das sagt mir mein Technikerverstand, sind wesentlich beeindruckender und aussagekräftiger als irgendwelche Texte.
Derartige Darstellungen haben dieses Links = schlecht und Rechts = gut, zusammen mit dem rechtshändigen Schreiben, weltweit in alle Köpfe gebracht, und dieser Unfug wird seitdem von Generation zu Generation unreflektiert weitergegeben. --Mehr wollte ich eigentlich gar nicht damit sagen.

Ansonsten stellt die Bibel, sowohl AT als auch NT, für mich nichts weiter als den zwei- bis viertausend Jahre alten Versuch dar Lebensweisheiten weiter zu geben, --ein Versuch, der heutzutage kaum noch die Menschen erreicht, bzw. erreichen kann.

Das schreibe ich, obwohl ich an eine höhere Wesenheit glaube. Wer dies nicht tut, mißachtet m.E. das Wunder der Natur.

Liebe Grüße

Michael
Wie das im Knotenbuch steht, kann ich nicht beurteilen, denn ich habs nie komplett und mit Ausdauer gelesen. Und auch meine Bibelkenntnis ist nicht so sehr ausgeprägt. Meinst Du mit Mensch=Christus=Gott, das Gott uns zu seinem Ebenbid geschaffen hat und wir nur durch unseren Bezug zu Jesus wieder zu ihm kommen können?
Ich finde bemerkenswert, welche Gegensätze es in der heutigen Welt gibt. Auf der einen Seite das CERN, die biogenetische Forschung, Entwicklung von Hybrid- oder sonstigen Techniken, Entstehung von Umlagesystemen (z.B. Renten- und Arbeitslosenversicherung). uswusw. Und auf der anderen Seite Gender, Schwarze werden erschossen, nur weil sie schwarze sind, die Rolle der Frau in manchen Ländern, Leute, die denken, das Prominente Freiwild sind und die deshalb Beschimpfungen zu ertragen haben, Kinder in Slums auf Giftmüllhalden nach Verwertbarem suchend. uswusw....könnte man ewig fortführen.....

Lieben Gruß von Detlef
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  #23  
Alt 31.07.2017, 09:36
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 779
Standard AW: Zeitungsbeitrag: Zurück nach Hause in die Linkshändigk

Hallo Detlef,
Zitat:
Zitat von Detlef
Hmm, mag sein! Es gibt jedenfalls insgesamt viel soziale Anpassung und nicht alle ist sinnvoll.

Nee, ist sie sicher nicht, vor allem nicht das unbewusste RH-Trainee-Programm für Lefties.
Wie auch immer halte ich die gruppendynamischen Prozesse in der Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit eigentlich für das Wichtigste hierbei. Je jünger der Mensch desto einflussreicher/wichtiger die Gruppendynamik.
Von der völligen mentalen Verschmelzung des Säuglings mit der Mutter über die Herauslösung des frühen Egos in der Trotzphase und dem späteren Reifungsprozess, bei der dann wohl größten Hürde, der Pubertät, wissen wir doch alle, dass die Eltern und die Mitmenschen einen Menschen regelrecht formen. Ich weiß, „formen“ hört sich schlimm an, jedoch mir fehlen einfach die Worte, um das anders zu beschreiben. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendjemand die Bedeutung des sozialen Umfelds bei der Entwicklung eines Menschen ernsthaft bezweifeln will.
Dieser gruppendynamische Einfluss hört auch mit der Pubertät nicht auf, sondern zieht sich, so wie ich das bisher beobachte, ----allerdings stetig nachlassend, von Individuum zu Individuum in unterschiedlicher Intensität, durch das ganze Leben.
Erst am Ende dann, man kann, glaube ich, ruhig sagen „erlösend“, also beim Exitus, ist man wirklich alleine. Das kann man jetzt sowohl positiv als auch negativ werten. Ich würde jedoch sagen, dass eine wirklich reife Persönlichkeit somit auch keine Angst vor dem Tod hat, sehe also diese gruppendynamische Entwicklung über das gesamte Leben durchaus positiv.


Zitat:
Zitat von Detlef
Meinst Du mit Mensch=Christus=Gott, das Gott uns zu seinem Ebenbild geschaffen hat und wir nur durch unseren Bezug zu Jesus wieder zu ihm kommen können?


Naja, also ich meine das nicht, denke aber, dass die die beiden christlichen Kirchen genau das seit nunmehr eben ca. 2000 Jahren vermitteln wollen. Ebenso scheint es ja wohl so, als ob ihnen das auch früher trefflich gelungen ist.
J.C.‘s Worte, lt. NT-Bibel, waren z.B. auch: “Ich unter der Vater sind Eins“, --Hier also die Identifikation Christus=Gott. In Mat. 25 ist ja, wie an anderen Stellen ähnlich zu lesen: --„Und wenn dann der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird ………“ Hier dann die Identifikation Christus= Mensch (Züricher Bibel, 1942)! --- Ebenso steht ja auch im AT, wie Du schreibst, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen habe.
Was brauchte man mehr, damit einem klar wurde, dass links eigentlich gar nicht geht und rechts einfach immer nur gut ist, als Mat. 25?
Hier muss man die Denkweise der Menschen sehen, wie sie wohl in diesen 2000 Jahren in etwa gewesen ist. Nur eine Minderheit konnte lesen und schreiben, von Latein und Griechisch sogar mal völlig abgesehen. Es wurde sicher nur zu oft andächtig geglaubt, was von „Oben“ gepredigt wurde.
Oder, um in die Gegenwart zurück zu kommen, warum leben wir in einem Rechtsstaat mit Rechtsverkehr, wo nahezu alle, weltweit, mit Kisten herumfahren, bei denen das wichtigste Pedal, also die Bremse rechts ist, ---bei ausnahmslos allen PC’s, egal ob Win, Mac, Linux und was es sonst noch geben mag, die Maus erstmal auf RH-Betrieb eingestellt ist und die wirklich wichtigen Tasten rechts sind?--Dies gilt natürlich auch für Smartphones und Tabletts.
-Bei den Dingern krieg ich schon krisenartige Zustände, wenn ich nur auf so einer semivirtuellen Tastatur tippen will.
-Rechtsgewinde! Gibt es Ventile in zumindest Hausinstallationen, die man linksherum zudreht?--- Ist mir noch nicht begegnet. Scheren, Lineale, Spitzer, Bohrmaschinen, Drehbänke, Fräsmaschinen, Armband- und sonstige Uhren, ---ach, wie oft habe ich das ganze Zeug schon aufgelistet.
Kurzum, wir leben in einer RH-Welt, die für Linkshänder so unergonomisch ist, wie sie gar nicht unergonomischer sein könnte.
Und wenn man dann, so wie ich, an die in etwa 50:50 RH:LH –These glaubt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn nach und nach die halbe Menschheit durchknallt, --oder?

LG Michael
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  #24  
Alt 10.09.2017, 11:13
Detlef Detlef ist gerade online
 
Beiträge: 493
Standard AW: Zeitungsbeitrag: Zurück nach Hause in die Linkshändigk

Zitat:
Zitat von Rikka Beitrag anzeigen
Lieber Detlef,


Dazu muss man auch auf den Kontext achten (2. Mose 34)

Ich schätze, so philosophisch/ psychologisch ist die Bibel (vor allem das alte Testament) nicht. Das hier ist schlicht eine Androhung von himmlischen Donnerwetter bis zu den Enkeln und Urenkeln wenn's Gott so passt (oder er kann, wenn er mag, auch vergeben). Das Konzept vom "lieben" Gott ist ja ein Christliches und dem alten Testament per se fremd. Und schafft gewaltige Probleme: https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
Politisch war in Inklusion des AT eine sehr gute, philosophisch eine eher schlechte Idee, da die Aussagen im NT und AT doch gewisse Diskrepanzen aufweisen. Aber niemand kann von der Bibel verlangen, dass sie logisch ist. Sie ist eben zum Glauben da, nicht zum Denken.
Hi Michael,

mit ein paar Tagen Verzug einige Gedanken von mir und dazu herzlichen Dank für den Hinweis auf die Mose-Bibelstelle.
Hast Recht, der Kontext bestätigt nicht gerade die Sichtweise, die ich mir da ausgemalt habe. Habe aber eben, als ichs nochmal gelesen habe, festgestellt, dass in sonem Kontext noch viel mehr Aussage drinsteckt! Ich habe mir deshalb schon seit ungefähr 2 Wochen vorgenommen, meine-moderne- Bibelausgabe insgesamt mal gründlicher zu lesen. Bin damit aber bisher nicht angefangen.

Zitat:
Außerdem, Gruppenzwang geht durch viel mehr Glieder, das kennen wir ja gerade auch aus dem Bereich der Händigkeit...
Ja, stimmt, haben wir hier ja schonmal drüber geschrieben.
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