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Forum für Linkshänder  - Das  Linkshänderforum  
  #21  
Alt 16.02.2017, 15:25
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 847
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Ja, Cathy, ---stimmt, ---das Chiasma Opticum........

Es scheint nur so zu sein, dass die Neurologen da auch nicht viel mehr wissen als wir hier. Sicher, in anderen Hinsichten schon.

Hier allerdings haben einige Experten mehrfach geschrieben, dass originäre Linkshänder linksäugig und Rechtshänder eben rechtsäugig sind. Dies ist mittlerweile auch meine Überzeugung.
Wie oben erwähnt, habe ich 2010/11 eine Tabelle mit 30 Probanden erstellt, --die wegen ihres Umfanges hier nicht hochladbar ist, und wobei ich mit diesen 30 Leuten den o.g. Dreifachtest gemacht habe. Wie ebenfalls erwähnt, könnte ich leicht noch 7 weitere Personen aus meinem Bekannten-Verwandtenkreis befragen, dann wäre aller allerdings mein Fundus erschöpft, da man die Leute ja schon gut kennen muß, ---mit ihren Alltagsproblemen, Krankheiten und vor allem von ihrer Persönlichkeit.

Da ganze soll natürlich anonym sein, ----s. Beispiel Excel-Tabelle mit 2 Fällen, in gekürzter Form.

Ich suche also, wie oben geschrieben, möglichst 2 bis 3 Forenmitglieder, die evtl. bereit sind, es mir gleich zu tun. Dann kämen wir mit etwas Geduld auf hoffentlich etwas über 100 Probanden. Wenn man dann die Testergebnisse zusammenführt gibt es mit Sicherheit ein "Bild". ---ein Bild zur "Umordung im Gehirn", ---hoffe ich jedenfalls.

---Man könnte auch "Unordung" sagen ,--------hört sich doch auch nicht schlimmer an, als Knoten, oder?

Es klingt zwar etwas hart, aber bislang ist die ganze Händigkeitsgeschichte eben ein reines "Glaskugelgeschäft" und etwas mehr Wissenschaftlichkeit wäre der Sache sicher dienlich.
Eben dieses zwangsweise Vorgehen der Händlgkeitsberater, ----man lasse mich sagen, ---man schaut in die Glaskugel und sieht, ----"aaah ein ULH, habe ich da vor mir", ----ist doch der Grund, warum ULH seit 50 Jahren ein Dilemma sind.

Oder seht ihr das anders?

Somit wären doch ein paar Zahlen vielleicht doch gar nicht so schlecht, oder?

Also, Wer Zeit und Lust dazu hat, bitte melden, z.B. per P/N.

Auch wenn ein/e Abiturient/in oder Student/in eine Arbeit zu ULH schreiben will, kann er diese Idee auch gerne aufgreifen. Meine Daten sind zwar jetzt schon ca. 7 Jahre alt, was aber natürlich egal ist. Sie/Er kann sie gerne haben.
Mir geht's hier immer nur im Prinzip um die Sache....
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  #22  
Alt 17.02.2017, 11:27
Monja Monja ist offline
 
Beiträge: 448
Blinzeln AW: Das Gehirn ordnet sich um

Hallo Michael, spannende Idee. Bin derzeit etwas in Hektik, aber sobald etwas Ruhe eingekehrt ist, teste ich das gern selbst - vielleicht finde ich auch noch den ein- oder anderen Experimentierwilligen. Muss ich mal die Fühler ausstrecken

Ansonsten noch ein Neues zur "Hirnverkabelung". Seit ich zurückdenken kann, habe ich Schwierigkeiten mit der Fußmuskulatur und benötige daher Einlagen. Je älter ich wurde, desto unfähiger stellte sich allerdings mein linker Fuß bei der Ausgleichsgymnastik an (z.B. Stofftuch vom Boden mit den Zehen greifen und hochheben). Egal wieviel ich übte, der linke Fuß tat nicht, was er sollte. Als würde der Bewegungsbefehl nicht richtig übertragen.

Seit ich mit links schreibe und neuerdings auch gelegentlich häkel und stricke, wir auf einmal "nebenbei" mein linker Fuß wieder beweglicher! Ohne, dass ich explizit an den Übungen was verändert hätte!

Ich hab echt den Eindruck, mein Nervensystem hatte im Steuerzentrum für die linke Seite so eine Art "Lähmungsbefehl" - der vielleicht nötig war, um die spontanen Bewegungsimpulse der linken Seite zu unterdrücken? Und seit links "ran darf" löst sich das anscheinend Stück für Stück. Ich merke es auch, weil ich in der Küche öfter mit links hochreiche und dann denke: Hey, das ist unpraktisch eingeräumt. Vorher hab ich eher mit rechts agiert, da störte mich das nicht.

Das ist seeeehr seltsam alles, was da grad intern passiert. Kein Wunder brauch ich derzeit mehr Schlaf...
__________________
Findefuchs 🦊
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  #23  
Alt 20.02.2017, 14:41
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 847
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Ja,Monja,

das mit dem Schlaf habe ich genauso empfunden. Auch jetzt noch über 7 Jahre nach RS-Beginn penne ich manchmal sporadisch und genieße das auch, während ich dann zu eher ünüblichen, man könnte auch sagen unchristlichen Zeiten glockenhellwach bin.

Weil das eben alles so verrückt ist, deswegen machen ich ja auch, --wenn auch nicht mehr, --wie irgendwo hier kürzlich geschrieben, ---die Wände hochgehend, --doch gerne nochmal einen kleinen Aufstand zu der ganzen Händigkeitsmisere.

--War jetzt die letzten Tage "out of order", --bekam erneut die Netzhäüte "gelasert".

Hochgradige Kurzsichtigkeit, auch hierzu referiere ich gerne im Zusammenhang mit ULH.
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  #24  
Alt 10.03.2017, 10:30
Rikka Rikka ist offline
 
Beiträge: 522
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Liebe Leute,
ich finde es so gut, dass man sich ein wenig austauschen kann, ich habe gerade auch Bedarf. Wie gesagt, ich habe noch keinen Händigkeitstest gemacht, aber ich erinnere mich daran, mich bewusst für die rechte Hand entschieden zu haben (mit Beginn der 2. Klasse), um weniger aufzufallen (das tat ich schon genug!) und um weniger Probleme mit dem Sitznachbarn zur Linken zu haben. Vorher habe ich alles mal so, mal so gemacht und ich konnte nicht zwischen Links und Rechts unterscheiden. Wirklich gar nicht. Die Worte hatten für mich beide die Bedeutung: "auf der Seite".
Ich bin auch so widersprüchlich in mir: Als sehr kleines Kind bin ich zu unseren Nachbarn gegangen, habe geklingelt und gesagt: "Guten Tag, hier war ich noch gar nicht, darf ich mich mal umsehen?" und mit vierzehn bin ich fluchtartig aus dem Zimmer, wenn das Telefon klingelte, denn ich fürchtete mich, abzuheben und mit fremden Leuten sprechen zu müssen. Ich bin nie unter Menschen gegangen und konnte mich nicht überwinden, an Haustüren zu klingeln, selbst wenn ich die Bewohner kannte. Ich habe wirklich draußen gewartet, bis jemand an ein Fenster ging und mich bemerkte, selbst wenn es regnete. Regen war nicht so schlimm wie Schüchternheit.
Ich habe sehr früh gesprochen und gelesen und in der vierten Klasse Karl May gelesen, weil mir unsere Lektüre zu langweilig war, zugleich war ich aber auch im Legastheniker- Kurs, weil meine Diktate ein Katastrophe waren. Die ewigen Leseübungen haben mich allerdings nur gelangweilt und ich habe vor mich hin geträumt. Das hat die Zensuren nicht besser gemacht.
Mein IQ ist im Rahmen von psychologischen und psychiatrischen Untersuchungen ermittelt worden und liegt dem Ergebnis nach bei 118 (es war sehr anstrengend, denn so ein Test dauert Stunden und ich war zu dem Zeitpunkt unter heftiger Medikation), aber in jedem Grundschulzeugnis stand, dass ich zwar sehr selbstständig arbeiten würde, aber mehr Zeit bräuchte als vorgesehen (sogar im ersten Schuljahr, ehe ich mich selbst auf rechts geschult hatte). Wie oft habe ich gehört: "Du bist doch nicht blöd!" Wie oft war ich selbst frustriert mit mir. Irgendwann hatte ich dann mal eine Zeit, wo mir alles egal war, ich konnte dem ja doch nicht entkommen. Erst auf der Realschule habe ich mich wieder gefangen (vorher war ich im Gymnasium gewesen).
Ich kann sehr schnell Dinge lernen, mir aber nichts merken, ich muss die gleichen Sachen immer wieder durchnehmen, obwohl ich die Prozesse dahinter schnell begreife. Es bleibt nur einfach nichts im Kopf, vor allem dann nicht, wenn man es mir sagt, ich muss etwas lesen oder noch besser eine Zeichnung sehen, dann fällt es mir viel leichter, Inhalte wieder abzurufen.
Immer wieder gab es Rückschläge, Psychosen, Depressionen. Keinen Beruf konnte ich durchhalten und ich bin seit Jahren berentet. Das ist auch frustrierend, ich fühle mich nutzlos und unterfordert (ich habe es mal mit Telefonsex versucht, um überhaupt arbeiten zu können, aber das war wohl auch nicht das richtige). Aber ich schlage mich immer irgendwie durch. Man gewöhnt sich ja auch daran...
Jetzt habe ich angefangen, mit links zu zeichnen und muss mich selbst wirklich bremsen, weil ich mich wie ein Verhungernder vor einem Büfett empfinde. Und nach langem Fasten soll man ja auch nicht alles in sich hinein schlingen, aber wenn alles so gut aussieht und man solchen Hunger hat, ist es so immens schwierig, sich nicht den Bauch vollzuschlagen. Kennt das Gefühl jemand hier?
Einige Sachen sind mir schon aufgefallen: Küchengeräte landen plötzlich in der linken Hand, auch wenn ich sie da nicht gebrauchen kann. Viele Dinge habe ich schon vorher mit links gemacht, aber nie darauf geachtet (vor allem die Haustür aufgeschlossen). Es kommen so viele Erinnerungen hoch, einige haben gar nichts mit meiner Händigkeit zu tun, es sind nur verschüttete Fetzen von Geschehnissen. Manche Erinnerungen reißen Wunden auf, von denen ich nicht einmal mehr wusste, dass ich die Narben hatte ("So wie du das machst, sieht das hässlich aus" (Schleife mit links gebunden) oder meine jüngeren Geschwister wurden für Ungeschicklichkeit ermahnt: "Wenn es eure ältere Schwester wäre, würde ich ja nicht einmal etwas sagen, die ist eben ein Trottel, aber ihr.."). Einige Tage war mir Schwindelig und manchmal konnte ich für ein, zwei Minuten nicht fokussiert sehen. Mein Schlafrhythmus hat sich komplett verabschiedet (ich habe, soweit ich nicht gerade unter Medikation war oder es sich um Ausnahmefälle handelte, seit meinem 13. Lebensjahr von 22:00 bis 06:00 Uhr geschlafen. Heute gehe ich oft später ins Bett, wache gern mal gegen 3:00 auf und ich komme gar nicht so leicht aus dem Bett). Manchmal ist mir übel, ich mag nichts Süßes mehr (und ich war immer ein echter Süßschnabel) und zu viel Zucker übersäuert mir jetzt den Magen. Wenn ich Dinge mit rechts machen muss (vor allem schreiben, am PC geht ja alles beidhändig und jetzt auch viel schneller als noch vor einigen Wochen), frustriert mich das. Meine Gefühle sind lebendiger, was ich sehr schätze, aber die Wutanfälle von früher (als Kind) sind wieder da, was ich nicht so schön finde. Gleichzeitig bin ich aber auch geduldiger, vor allem mit mir selbst. Nur heute kann ich gerade mal wieder gar nichts mit mir anfangen. Ich kann sehr viel leichter "Nein!" sagen, aber heute klappt es mit dem "Ja!" sagen auch nicht so. Ich bin so frustriert, weil mir die Feinmotorik links fehlt, ich könnte die Wände hochgehen. Ich wollte ja nur ein bisschen malen, weil ich so frustriert von der gläsernen Wand war und die durchbrochen schien. Aber ich habe auch das Gefühl, die Betätigung mit links zu brauchen. Habe ich meine Rückschulung schon losgetreten? Ist das gut oder schlecht? Kommt man durch das emotionale Tal auch hindurch oder ist es ein Zeichen, dass ich etwas falsch gemacht habe? Sollte ich das Thema ganz und gar vergessen (Die Seite von Frau Dr. Sattler hat mir da schon ein bisschen Angst gemacht, weil es ja wieder ein ebensolcher Eingriff sein soll wie die Umschulung es war und die war ziemlich schlimm für mich, wie ich heute glaube)? Wie kriege ich mein Bedürfnis unter Kontrolle, doch wieder zu malen oder Spiegelschrift zu schreiben, wenn das schlecht für mich ist? (Ich fühle mich, als sollte ich das Rauchen aufgeben, und dabei habe ich nie geraucht...). Für ein bisschen Feedback wäre ich dankbar!
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  #25  
Alt 10.03.2017, 10:53
Marina Neumann Marina Neumann ist offline
 
Beiträge: 1.608
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Hallo Rikka,
vielleicht liest Du auch mal mein Buch:" Natürlich mit links..." zur Frage:" RS ja oder nein"?
Da Frau Dr. Sattler die RS selber nicht gemacht hat, ist ihre Haltung zu diesem Prozess eher von Angst bestimmt, auch wenn das Thema dann abstrakt wissenschaftlich abgehandelt wird.
Ansonsten kann ich nur wiederholen, was ich Dir schon anderweitig gepostet habe, nämlich die Empehlung, behutsam vorzugehen und nichts über's Knie zu brechen. Jeden Tag ein bißchen malen und wenn Du spontan etwas mit links tun willst, mach' es so, aber möglichst nicht zuviel auf einmal mit links.
Liebe Grüße von Marina Neumann
__________________
Dipl.-Psych. Marina Neumann
Psychologische Psychotherapeutin
www.linkerhand.de
Beratungsstelle für Linkshänder

Autorin von: "Natürlich mit links - Zurück zur Linkshändigkeit - Befreiter leben mit der starken Hand"
und
"Natürlich mit links - Schreiblernheft für Linkshänder"
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  #26  
Alt 10.03.2017, 12:43
Rikka Rikka ist offline
 
Beiträge: 522
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Vielen lieben Dank! Ja, ich habe auch schon ein bisschen bei Amazon "gespickt", aber das ist ja immer so eine Sache, auf die Lieferung zu warten...
Bislang habe ich nur ein bisschen gemalt oder Spiegelschrift geschrieben, immer nur so lange, wie es sich gut anfühlte. Es macht mir ein bisschen Angst, wenn auf einmal Sachen in meiner Linken auftauchen, obwohl ich nicht darüber nachgedacht habe, etwas links zu machen. Beim ersten Mal habe ich noch gelacht, aber das passiert nun immer häufiger und ich habe das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, weil ich mich ja nicht dafür entschieden habe, etwas mit links zu machen. Bislang war das alles eher spielerisch, aber jetzt passieren Dinge von ganz allein. Ich habe ein paar falsche Behandlungen erlebt und bin deswegen schnell verunsichert, wenn ich die Kontrolle verliere. Auch in der Psychiatrie/ Psychologie gibt es Kunstfehler und ich schätze, ein sehr persönliches Trauma in der Familientherapie abzuhandeln gehörte dazu (zumal andere Familienmitglieder damit gar nichts zu tun hatten). Und das war nur mein erstes Problem, ich habe auch schon einem Arzt im Krankenhaus mit juristischen Schritten wegen Freiheitsberaubung gedroht und war mal abhängig von einem Therapeuten. Nicht, dass ich nur schlechte Erfahrungen gemacht hätte, aber ich hatte drei Mal echtes Pech und mich auch nicht immer gut vorgesehen, man ist ja so verletzlich in einer derartigen Beziehung. Das macht mich immer so misstrauisch und ängstlich. Vielleicht war es ein Fehler, auf der Seite von Fr. Dr. Sattler nachzusehen, gerade weil sie selbst so (über?)vorsichtig ist.
Wenn die Stimmung mal kippt und man Frust empfindet, ist das schon ein Zeichen, dass man etwas falsch gemacht oder sich übernommen hat? Oder wackelt die Stimmung eben wie bei einer Therapie? Wenn ich in einer normalen Therapie wäre, würde ich sagen, es fühlt sich (von den körperlichen Sachen abgesehen) an, als wäre ich an einer Blockade angekommen und bald würde ein Knoten platzen. Jetzt mit der Problematik und auch den körperlichen Symptomen (leichter Druck auf dem Kopf, als wurde da unter Hochdruck gearbeitet; manchmal ein leichter, aber nicht unangenehmer Schwindel; starkes, ungewohntes Verlangen nach Schlaf (zum Glück kann ich ja schlafen, wann immer ich will!) und komplett andere Essgewohnheiten) weiß ich einfach nicht, was normal ist und was ein Warnsignal. Vielleicht mache ich aber auch nur die Pferde scheu...
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  #27  
Alt 10.03.2017, 13:29
Phineas Phineas ist offline
 
Beiträge: 291
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Hallo Rika,

eine Sache kenne ich von mir auch, die du angesprochen hast: als Kind warst du immer neugierig und bist auf sogar fremde Menschen zugegangen. Das ist wie bei mir und spricht irgendwie für eine sehr offene und lebensbejahende Ausgangslage. Dann hat sich da bei dir wie auch bei mir eine gewaltige Wendung im Leben vollzogen, so dass du (und auch ich) sogar vorm Abnehmen des Telefons Angst hattest.

Natürlich weiß ich jetzt nicht, ob es einfach nur Zufall ist oder mit der Umschulung als Kind zutun hat, aber ich wage zu überlegen, dass es tatsächlich mit an der Umschulung liegen könnte.

Denn: viele umgeschulte Menschen suchen sich ja Bereiche aus, die unter ihren eigentlichen Möglichkeiten stehen. Das ist auch bei mir der Fall.

Also die Probleme, die du schilderst in dieser oder ähnlicher Version kennen hier viele.

Zitat:
Zitat von Rikka
Jetzt habe ich angefangen, mit links zu zeichnen und muss mich selbst wirklich bremsen, weil ich mich wie ein Verhungernder vor einem Büfett empfinde. Und nach langem Fasten soll man ja auch nicht alles in sich hinein schlingen, aber wenn alles so gut aussieht und man solchen Hunger hat, ist es so immens schwierig, sich nicht den Bauch vollzuschlagen. Kennt das Gefühl jemand hier?
Das Gefühl kenne ich auch. Ich habe überhaupt keine Erinnerung an eine Umschulung, habe mich wahrscheinlich selbst umgeschult oder das gemacht, was mir im Kindergarten gezeigt worden ist. Dass die Umschulung im Kindergarten spätestens los ging, ahne ich deshalb, weil meine Mutter mir sagte, dass die Kindergärtnerin ihr immer wieder erzählte, dass das Schneiden mit der Schere mir noch große Schwierigkeiten bereite. In einigen meiner ersten Beiträgen habe ich hier im Forum gepostet, wie mir aufgefallen ist, dass meine linke damals noch ungeübtere Hand das Papier stets drehte, während ich mit der rechten Hand nur die Scherenblätter auf und zu klappte. So war letztlich meine linke Hand immer schon die aktive. Wenn ich mir meine Fingernägel der rechten Hand schneide, öffnet und schließe ich mit der linken Hand die Scherenblätter, bewege die Hand links aus dem Handgelenk und halte die rechte Hand überwiegend still. Schneide ich mir die Fingernägel der rechten Hand, bewege ich die Finger der linken Hand so, dass meine rechte H. nur die Scherenblätter zu und aufklappen muss.

In diesem Moment, als mir das bewusst wurde, war mir klar, dass ich einen Händigkeitstest machen möchte, ich schrieb hier im Forum jeden Tag, was grade wieder neues entdeckt wurde, ich übte langsam, etwas mit links zu schreiben, empfand es aber damals als sehr krakelig und zittrig. Dennoch alles drehte sich nur um die LH. Dein Beispiel mit dem Büfett triffts da sehr gut. Ich konnte teilweise nicht mehr richtig schlafen und ich empfand diese extreme Begeisterung "fast" als zu extrem, aber geade noch so spannend und schön, dass ich alles auf den Test setzte. Ich hielt das Warten auf den Testtermin gar nicht mehr aus, und auch nach dem Test, bei dem ich gefühlt überwiegend alles mit rechts machte, ging ich sehr niedergeschlagen nach Hause, weil ich dachte: "Na toll, die Händigkeitsberaterin hat mich ja gar nicht gebeten, manche Sachen mal mit links zu machen." Vor allem das Schneiden mit der Schere hätte ich ihr gerne demonstriert. Ich habe ihr daher noch eine Mail geschrieben und alles nieder geschrieben, was mir noch bei dem Test gefehlt hatte, bzw. was ich erwähnenswert empfand.
Als ich dann nochmal ne Ewigkeit auf den Testanalyse Termin warten musste, waren meine Nerven wirklich zum Zerreißen gespannt. Und wie erstaunt war ich, dass die Händigkeitsberaterin bei mir trotz all meiner Bedenken, alles nur mit rechts gemacht zu haben, sagte, dass es da schon einige Linkshänderwerte gäbe. Sie konnte mir allerdings nicht eine 100%ig sichere Linkshändigkeit bestätigen, dazu hätte ich in ein MRT gemusst, was wohl dann doch einen Zacken zu aufwendig und kostspielig gewesen wäre. Schlussendlich bestätigte sich die Linkshändigkeit natürlich schon 100%ig, nachdem sich zeigte, wie positiv das Schreiben mit links sich entwickelte und wie gut es mir damit ging. Das ist ja auch das, was Marina Neumann immer wieder sagt, dass das "Gefühl" wichtig ist.

Unter der Anleitung der Händigkeitsberaterin wurde beschlossen, dass wir die Rückschulung, zu der ich sofort bereit war, langsam angehen würden. So könnte man dann ja auch feststellen, ob die LH vorlag oder nicht. Ich war damit natürlich einverstanden, immer noch unsicher, warum man mir nicht sicher sagen konnte, ob ich nun tatsächlich Linkshänder war oder nicht. Ich habe in dieser Zeit oft gebangt, dass es sich als Irrtum herausstellen könnte, ich eben doch kein Linkshänder sein könnte. Am liebsten hätte ich einfach einen Schalter umgelegt und alles nur noch mit links gemacht, aber so lief das eben nicht (das Gefühl erinnert mich an dein Beispiel mit dem Büfett: man möchte das jetzt einfach alles sofort umgestellt haben!)

Aber ich musste mich in Geduld üben, und heute bin ich sehr dankbar für dieses zunächst sehr langsame Vorgehen. Erst wurden die LH-Übungen nur jeweils 21 Minuten pro Tag gemacht. Ich freute mich jedes Mal darauf. Aber richtig schreiben sollte ich noch nicht. Auch mit rechts sollte ich das Schreiben auf ein Mindestmaß reduzieren (außer am PC), da dies eine Verwirrung für das Gehirn zur Folge haben könnte.

In 4 Tagen ist es soweit, da habe ich ein Jahr Rückschulung hinter mir. Es hat sich gelohnt, es langsam anzugehen. Heute nehme ich die Linkshändigkeit zwar noch nicht vollständig als selbstverständlich an, aber ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Zitat:
Zitat von Rikka
Ich bin so frustriert, weil mir die Feinmotorik links fehlt, ich könnte die Wände hochgehen. Ich wollte ja nur ein bisschen malen, weil ich so frustriert von der gläsernen Wand war und die durchbrochen schien. Aber ich habe auch das Gefühl, die Betätigung mit links zu brauchen. Habe ich meine Rückschulung schon losgetreten? Ist das gut oder schlecht? Kommt man durch das emotionale Tal auch hindurch oder ist es ein Zeichen, dass ich etwas falsch gemacht habe? Sollte ich das Thema ganz und gar vergessen
So wie du das beschreibst, hat sich dein Geist doch schon darauf eingestellt, zur linken Hand zurück zu kehren. Was aber wichtig für dich sein könnte, wäre eine professionelle Begleitung. Zumindest jemand, der dir den behutsamen Weg zeigt. Und natürlich fehlt dir die Feinmotorik. Du hättest mein Anfangsgekraxel mit links sehen müssen. Und sogar jetzt gibt es Orte, Phasen und Zeiten und emotionale Momente, wo meine Schrift mit links zum Fürchten ist. Aber das ist der Weg der Rückschulung. Irgendwann wurde mir klar, dass es da zwar im Forum die Möglichkeit gibt, sich "Rückgeschulter Linkshänder zu nennen, dass die eigentliche Rückschulung aber vermutlich bis zum Lebensende gehen wird. Der Weg ist also das Ziel. Und es gibt viel Aufs und Abs, aber ich erlebe mehr die Aufs und auch die Abs eher in einer positiven Grundstimmung.

Zitat:
Zitat von Rikka
Die Seite von Frau Dr. Sattler hat mir da schon ein bisschen Angst gemacht, weil es ja wieder ein ebensolcher Eingriff sein soll wie die Umschulung es war und die war ziemlich schlimm für mich, wie ich heute glaube)? Wie kriege ich mein Bedürfnis unter Kontrolle, doch wieder zu malen oder Spiegelschrift zu schreiben, wenn das schlecht für mich ist? (Ich fühle mich, als sollte ich das Rauchen aufgeben, und dabei habe ich nie geraucht...). Für ein bisschen Feedback wäre ich dankbar!
Ich finde es nicht verkehrt, sich auch ein bisschen über mögliche Risiken (wie es Sattler ausdrückt) - ich würde es Begleiterscheinungen nennen - zu erkundigen. Allerdings bin ich mehr pro Rückschulung, aber man sollte sich halt bewusst sein, dass das Leben sich wieder ändern kann. Du hast am Anfang geschrieben, dass du viel auf Menschen zugegangen bist als Kind; als 14jährige jedoch warst du auf einmal so schüchtern. Genau diese Erfahrung habe auch ich gemacht. Das ist eine GROßE VERÄNDERUNG im Umgang mit der Umwelt, die auf der Umschulung beruhen KANN. Ebenso kann später auch eine große Umstellung oder Veränderung mit der Rückschulung einhergehen.

Auf mich bezogen: War ich früher ein sehr aufgeweckter Junge, bin gerne auf Menschen zugegangen, ließ dies in der Pubertät bei mir nach und wandelte sich ins Gegenteil um. Ich zog mich sehr zurück. Ein Grund könnte die Umschulung als Kleinkind gewesen sein.

Als Erwachsener seit der Rückschulung mache ich grade die Erfahrung, das wurde mir von außen nun schon rückgemeldet, dass ich grade einen großen Wandel durchmache. Ich erledige zur Zeit viele Aufgaben schneller und zügiger, sage öfter mal NEIN und stecke meine Grenzen. Das Risiko aber dabei ist, dass ich hin und wieder vielleicht auch mal anecke.

Wie du vielleicht siehst: bei mir entsteht eine Veränderung, bei der ich die Dinge eher anpacke, seit ich die Rückschulung mache. Ich habe früher immer versucht, so wenig wie möglich Neues in meinem Leben zuzulassen. Jetzt seit der Rückschulung nehme ich Dinge endlich "in die Hand" - und natürlich kann man sich dann verbrennen, aber man bleibt wenigstens nicht auf der Stelle stehen, man entwickelt sich. Im optimalen Fall hilft dir die Rückschulung genau da hin, immer mit dem Risiko was falsch zu machen, aber mit der ebenso wahrscheinlichen Option, endlich voran zu kommen.

So gesehen, nur Mut Rikka, du kannst ja einfach mal schauen, dich im Forum weiter umschauen und dann Schritt für Schritt die Rückschulung angehen.

Liebe Grüße

Phineas
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  #28  
Alt 10.03.2017, 14:23
Rikka Rikka ist offline
 
Beiträge: 522
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Lieber Phineas,
vielen lieben Dank für das Feedback, die Offenheit und die Ermutigung. Ich bin auch gerade immer so emotionalisiert, ich habe schon wieder Tränen der Rührung in den Augen (das passiert mir momentan ständig).
Die Schüchternheit bin ich ziemlich mit Karacho angegangen, als ich 17 war. Ich habe einfach entschieden: ich gehe ein Jahr nach Kanada (ursprünglich wollte ich nach Australien, aber die nahmen, weil Australien so beliebt war, niemanden, der vor dem 1.1.72 geboren wurde. Tja, zwei Wochen weniger auf der Uhr... ). Im Flugzeug von Hamburg nach München (wo sich die Gruppe traf, die gemeinsam nach Kanada fliegen sollte, zunächst zur Sommerschule) habe ich mir dann mantraartig vorgebetet "Niemand weiß, dass ich schüchtern bin. Ich spiele jetzt einfach eine Rolle. Ich bin ein selbstbewusster Mensch!" Als ich die Betreuer in München erkannte, lief ich auf sie zu und stellte mich vor. Das waren in meiner Erinnerung die schwierigsten Schritte in meinem Leben, ich habe geglaubt, in Ohnmacht zu fallen. Aber irgendwie habe ich es durchgezogen. Ich habe meine Persönlichkeit praktisch komplett umgekrempelt, weil ich es wollte und es hat auch geklappt. Na ja, wenn man ins Wasser fällt, muss man schwimmen oder untergehen. Aber ich habe nie den richtigen Draht zu mir gefunden. Oft bin ich dann ins andere Extrem einer nervigen Labertasche gefallen. Irgendwie habe ich eher noch mehr die Verbindung zu mir selbst verloren als vorher (nicht, dass ich die Schüchternheit vermisst hätte...)
Aber ich habe sowieso kein Vertrauen in meine eigenen Gefühle. Inwiefern das mit der Umschulung zu tun hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall waren für meinen Vater alle Gefühle außer Zorn reine Schwäche (weil er ULH ist? Außer schreiben macht er alles mit links) während meine Mutter mir verboten hat, wütend zu werden. Das sei nicht weiblich. Ich solle lieber weinen, am liebsten an ihre Schulter gedrückt. Davon war nun wieder ich nicht so begeistert. Jetzt scheinen unterdrückte Gefühle aus Jahrzehnten aus mir heraus zu blubbern und ich fühle mich davon ein bisschen überfordert. Andererseits kann ich meinen Gefühlen auch nicht wirklich vertrauen, weil ich so oft und so lange Psychopharmaka bekommen habe und die verknoten einem das humorale Gehirn auch ein wenig. Zum Teil sollen sie das ja gerade, gerade die Antidepressiva (bekomme ich auch gerade), aber man kann dann schlechter einschätzen, was wirklich in einem vorgeht. Ich schätze, vor allem bin ich sehr verwirrt... Wie gesagt, mit Gefühlen kann ich gar nicht gut und ich wüsste nicht, wie man das trainieren kann? Aber es ist so trost- und hilfreich, wenn man weiß, dass man eben nicht allein ist. Das Schlimmste (auch an psychischen Erkrankungen) finde ich, ist, dass man das Gefühl hat, ganz allein und unverstanden dazustehen. Als Kind auch noch ungeliebt. Isolation ist Folter. Deswegen ist ein Forum wie das diese so gut und heilsam, selbst wenn mein Umfeld heute ganz anders ist als vor 30 Jahren. Aber wer kann schon verstehen, wie sich de Dinge "von innen" anfühlen, wenn er oder sie es nicht selbst durchgemacht hat? Deswegen war es vielleicht ein Fehler, sich zu sehr von Fr. Dr. Sattler beeinflussen zu lassen, da sie die Rückschulung ablehnt, ohne sie selbst erlebt zu haben. Es ist schwer einzuschätzen, wie viel berechtigte Bedenken dabei sind und wie viel projizierte Angst. Irgendwie beiße ich mich schon durch und bald habe ich ja wieder einen Termin- und bis dahin dieses wunderbare Forum. Danke Phineas, und auch Dir alles Gute! Ich freue mich, wenn Leute ihre Erfahrungen mit mir teilen, dass weiß ich vielleicht auch, was auf mich zukommt. Ich fühle mich gerade wie auf der Enterprise: "unendliche Weiten, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat". Wie soll auch jemand, es ist ja meine innere Weite. Danke, dass Du mir Mut machst!
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  #29  
Alt 11.03.2017, 11:58
Judith Bremer Judith Bremer ist offline
 
Beiträge: 162
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Hallo Rikka,

ich bin mir sicher, dass "Schwungübungen" derzeit hilfreich sind.

Auf meiner Homepage habe ich diese unter der Rubrik: "Schreibhandwechsel" in einem Kurrzvideo erklärt.*

Bisher haben alle Betroffenen gesagt, dass ihnen diese Übungen gut tun.
Ganz unabhängig von einer Rückschulung - einfach als Entlastung des Gehirns.

Herzliche Grüße

Judith Bremer
__________________
Judith Bremer Schleswig-Holstein, Kappeln
Diplompädagogin
tel./fax: 04642 - 924843
email: Kontakt@Judith-Bremer.de

www.Judith-Bremer.de


Autorin von: "Einfach links schreiben
"
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  #30  
Alt 11.03.2017, 20:05
Rikka Rikka ist offline
 
Beiträge: 522
Standard AW: Das Gehirn ordnet sich um

Lieben Dank! Oh, dieses Forum ist so wunderbar... Ich muss gestehen, dass ich bei meinen "Nachforschungen" sogar schon über das Video gestolpert war, nicht zuletzt wegen der geografischen Nähe .
Ich mache auch einige Übungen, die ich in der Zeit gelernt habe, als ich in einem amerikanischen Puppenspieler- Forum war. Es geht bei diesen Übungen darum, die Hand zu entspannen und gelenkig zu machen, denn wie ein Puppenspieler sagte: "Die Seele der Puppe lebt in der Handfläche". Da ich diese Übungen schon immer beidhändig gemacht habe, ist die Gelenkigkeit der Linken besser als vor einigen Jahren, aber es ist natürlich noch ein weiter Weg zu gehen (vor allem was die Feinmotorik angeht, vertikale Linien sind noch immer sehr schwer). Heute habe ich einfach mal komplett ausgespannt, damit ich mich nicht überfordere. Ich habe ja Zeit. Ich bin auch heute nicht so frustriert, ich habe nur Kopfweh, aber das liegt wohl an einer Erkältung, die sich langsam bemerkbar macht.
Nochmals vielen Dank, ich bin so dankbar für die Hilfe, die einem hier zuteil wird!
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