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Forum für Linkshänder  - Das  Linkshänderforum  
  #1  
Alt 04.01.2018, 21:57
Monja Monja ist offline
 
Beiträge: 494
Standard Gitarren-/Ukulelespiel und Schwindel

Seit etwa einem Jahr spiele ich auf einer umgespannten Gitarre - total selten, weil so viel anderes los ist, aber das Spielgefühl ist viel angenehmer, wenn ich mit rechts greife und links die Saiten anschlage.

Nun hat sich ein Freund (er ist Rechtshänder) eine Tenorukulele gekauft und ich wollte die so gern ausprobieren, dass ich mit links gegriffen und rechts die Saiten angeschlagen habe. Kurz war das auch sehr cool, weil ich mit links durch frühere Spielerfahrung viel besser greifen kann. Ich fing schon an zu überlegen, ob ich nicht bei der Gitarre einfach zurückwechsele.

Doch nach etwa 3 Minuten wurde mir total schwummrig im Kopf und meine rechte (!) und linke Hand fingen an weh zutun, als seien die Muskeln verspannt. Ich erzählte das besagtem Freund und meinte ganz verwundert, dass das jetzt doch wohl kaum mit der rechtshändigen Spielhaltung zusammen hängen könne.

Da er noch eine Sopran-Ukulele rumliegen hatte, die er wegen des kleinen Griffbretts selbst nicht spielen kann, schlug er vor, ich solle die doch einfach testhalber auf links umspannen. Gesagt, getan und glaubt es oder nicht: ich spiele aufgrund fehlender Übung super schlecht, aber kein Schwindel und keine Schmerzen.

Hat irgendjemand hier im Forum ähnliche Erfahrungen? Ich bin einfach total irritiert, weil so viele ULH und LH berichten, sie kämen gut mit der rechtshändigen Spielweise zurecht. Und ich finde es so seltsam, ob ich das damals vor dem Rückschulungsbeginn beim Schreiben einfach nicht gemerkt habe, dass mir schwummrig im Kopf wird (bzw. war das ja teilweise Dauerzustand, wenn ich so drüber nachdenke) oder ob das erst seit dem Schreibhand Wechsel sich so merklich auswirkt?
__________________
Findefuchs 🦊
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  #2  
Alt 04.01.2018, 22:44
Willi Willi ist offline
 
Beiträge: 118
Standard AW: Gitarren-/Ukulelespiel und Schwindel

Ein Schwindelgefühl kenne ich aus Phasen der Rückfindung vom rechtshändigen Schreiben (mal kurz eine Telefonnummer o.ä. mit rechts notieren) oder auch nur vom Betrachten meiner früheren Rechtsschrift. Das war, als die eigentlich intensivste Zeit der Rückfindung längst vorbei war, aber das Linksschreiben zwar Standard, nur noch nicht in allen Situationen 100% selbstverständlich.

Von daher wundert mich so ein Schwindelgefühl bei anderen (nicht nur kreativ geprägten) Tätigkeiten nicht. Der Handgebrauch ist meiner Erfahrung nach auch bei vielen scheinbar unwichtigen Tätigkeiten nicht vernachlässigbar. Dein Beispiel vom Mandarineschälen an anderer Stelle fand ich da sehr passend. Es macht für mich einen großen Unterschied an (Lebens-)qualität, ob die dominante Hand eine Aktion selbstverständlich anführt, oder die nichtdominante (bzw. die noch nicht selbstverständlich gewordene dominante) ein bißchen Extra-Anstrengung braucht.

Je weiter die Rückfindung in der Qualität voranschreitet, desto mehr bemerke ich diese Unterschiede und weiß LH-Werkzeuge zu schätzen.
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  #3  
Alt 05.01.2018, 08:00
Micha.el Micha.el ist offline
 
Beiträge: 964
Standard AW: Gitarren-/Ukulelespiel und Schwindel

Schwindel hatte ich auch, allerdings relativ spät in der RS. Es war erst letztes Jahr. Ich weiß es klingt seltsam, jedoch bilde ich mir ein, dass es damit besser wurde, als mir quasi synchron klar wurde, womit der Schwindel zusammenhängt.
Bei mir war's der Blick nach links (!!!) im Liegen auf dem Rücken. Dazu fällt mir noch ein, dass ich, früher, wenn auch nur zeitweise, viel auf dem Rücken liegend gearbeitet habe (KFZ-Reparaturen ohne H.-Bühne).

Das Ganze ist die Sache mit der Raum-Lage-Koordination.
Wenn man sich ein in Höhe des Gyrus Praecentralis (motorische Hirnwindung) vertikal und frontal "geschnittenes" Gehirn vorstellt, oder gar eine Abbildung davon vor sich hat, und dann den Bereich sieht, der für Hände und Arme zuständig ist, --also die Größe dessen, in Relation zu den sonstigen motorischen Arealen, dann kann man sich, glaube ich, ganz gut vorstellen, was in Bezug auf Raum-Lage-Koordination bei umtrainierter Händigkeit so durcheinander kommt , ---im Kopf.

Uff, bei dem Satz wird mir glatt schwindlig.
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